Dokumentation
Stand: 18. August 2026
Valyda prüft das Alter deiner Kundschaft mit der staatlichen E-ID. Die Wallet beweist, dass jemand alt genug ist – ohne zu verraten, wer es ist. Dein Shop erfährt „ja" oder „nein" und sonst nichts.
Womit arbeitest du?
WooCommerce. Es gibt ein fertiges Plugin. Installieren, API-Schlüssel einsetzen, Produkte als altersbeschränkt markieren – kein Code. → WooCommerce
Shopify. Es gibt eine App. Sie funktioniert anders als das WooCommerce-Plugin, und der Unterschied ist wichtig genug, dass du ihn vor der Installation kennen solltest. → Shopify
Etwas anderes. Eigener Shop, Zahlungsstrecke, Buchungssystem: du erstellst die Prüfung serverseitig und bindest das Widget ein. → Eigenes System und API-Referenz
Zwei Regeln, die für jede Integration gelten
Der API-Schlüssel bleibt auf deinem Server. Gelangt er in den Browser, kann jeder Besucher auf deine Kosten Prüfungen auslösen. Der Browser bekommt ausschliesslich die Verifikations-ID und ein Einweg-Token, das nur für diese eine Prüfung gilt.
Dem Browser wird nicht geglaubt. Bevor du eine Bestellung freigibst, holst du das Ergebnis serverseitig ab – per Statusabfrage oder Webhook. Was die Seite anzeigt, ist Bedienkomfort, kein Nachweis. Ein manipuliertes Frontend darf keine unverifizierte Bestellung durchbringen.
Diese zwei Sätze sind der Grund, warum die Integration überhaupt eine Server-Komponente braucht. Alles andere ist Bequemlichkeit.
Wenn du zuerst verstehen willst, was passiert
- Ablauf einer Verifikation – die vier Schritte und was in welchem Zustand gilt
- Prüfprofile – welches Profil welches Attribut überträgt
- Datensparsamkeit – was gespeichert wird, was nicht, und warum das nachprüfbar ist
- Test und Produktion – womit du heute arbeitest und was sich mit der produktiven Infrastruktur ändert
Solange der Bund die E-ID nicht ausgibt, läuft der Dienst gegen die Beta-Vertrauensinfrastruktur des Bundes. Prüfungen aus dieser Zeit haben keine rechtliche Beweiskraft. Siehe Grenzen der Beta.